Und jetzt zu mir.

Über michKann ich öffentlich zu meiner, teilweise überwundenen, Schüchternheit und zu meiner Introvertiertheit und Hochsensibilität stehen? Ja, ich kann. Von außen waren mir diese Eigenschaften kaum anzumerken. Zwar war ich von der 9. bis zur 13. Klasse Klassensprecherin und Stufensprecherin, doch es fiel mir schwer, für mich selber zu sprechen. Meinen Traumberuf Komödienregisseurin traute ich mir nicht zu, arbeitete zunächst in der Werbung. Ich hatte sogar bald einen Assistenten. Mein Führungskonzept: Nettsein. Erst nach fünf Jahren in der Werbung wagte ich, mich bei der Münchner Filmhochschule zu bewerben. Ich wurde sofort angenommen und drehte meine ersten Kurzfilme.

Für eine gute Komödie brauchte ich vor allem ein gutes Buch. Das Drehbuch schreiben musste ich noch lernen. Mit einer Drehbuchförderung und freien Werbejobs konnte ich ein Master-Studium an der University of Southern California finanzieren. Und saß weiterhin hinter dem Computer, auch wenn die kalifornische Sonne schien. Mit dem Abschluss hatte ich mein erstes langes Komödiendrehbuch fertig. Produzenten waren zwar begeistert, doch keiner wollte mich Regie führen lassen. Ich wusste nicht wie ich kämpfen sollte, ließ das Projekt fallen und beschloss einen vollständigen Berufswechsel. Psychologie.

Ich schrieb mich an einem College in L.A. für „Counseling Psychology“ ein und begann parallel dazu eine Ausbildung in Körperpsychotherapie bei Jack Lee Rosenberg. Da bekam mein Drehbuch, inklusive meiner Regie, doch noch grünes Licht – aus Deutschland. Ich bereitete das Projekt also neben meiner neuen Ausbildung vor, suchte ein exzellentes Team und Stars wie Schneeberger, Tidof und Zischler zusammen und drehte in den Semesterferien. Der Film wurde ein Erfolg, es folgten weitere Komödien-Regieaufträge. In einer extrem Geld- und Zeit-getriebenen Domäne war ich als Regisseurin zwar für alles verantwortlich, dennoch wurden wichtige Entscheidungen von Redaktion und Produktion getroffen. Ich war umgeben von teilweise wenig sensiblen, meist eher extravertierten Persönlichkeiten, die auch Regie führen wollten. Die Feuerprobe für jede Führungskraft. Ich bestand sie. Schauspielführung: sehr gut, Budget einhalten: klasse, Teamführung: in 95% der Fälle tadellos. Selbstmarketing: mangelhaft.

Ich glaubte, Leistung, Qualität und Quote würden automatisch bemerkt. Statt zu netzwerken, zog ich mich nach den stressigen Dreharbeiten zurück. Meine Selbstdarstellung war eher defensiv. In einer Branche, in der die Jobs vor allem über Freundschaften vergeben wurden, nicht die richtige Strategie. Die Aufträge – der Fernsehmarkt änderte sich in Richtung Dschungelshows – wurden dünner und dümmer. Das Ende meines Traumberufes. Sobald ich die Enttäuschung verarbeitetet hatte, sichtete ich meine Papiere, vom Master-Diplom über das Körperpsychotherapie-Zertifikat bis hin zum Jugendschwimmschein.

Dabei wurde mir mein neues Berufsbild klar: Die Verbindung von kreativem Schreiben mit Inszenierung und Psychologie. Ich gab Seminare für Werbeagenturen und Unternehmen und vermarktete mich erfolgreich. Nun wollte ich mit meinem Wissen und meinen Erfahrungen FreiberuflerInnen und Führungskräfte in Einzelarbeit im Selbstmarketing unterstützen. Doch dann die nächste Überraschung: Mein amerikanisches Psychologie-Studium wurde in Deutschland nicht anerkannt. Um meine Tätigkeit zu legalisieren, legte ich die Heilpraktikerprüfung vor dem Gesundheitsamt ab. Diese Qualifizierung wiederum eröffnete mir die Möglichkeit, auch Techniken aus Neurowissenschaft und Osteopathie in meine Methode zu integrieren.

Ich entwickelte STORYdynamics® und legte los. Inzwischen freue ich mich über die Erfolge von weit über 100 Klientinnen und Klienten. Ehemalige Stotterer und noch immer Sensible gelangten in Führungspositionen, zurückgezogene Gestalter profilierten sich für Aufträge, von denen sie vorher nicht zu träumen gewagt hätten und eher schüchterne UnternehmerInnen entwickelten sich unter anderem zu souveränen Talkshowgästen. Allen gemeinsam: Sie wurden selbstbewusster und überwanden ihre Selbstmarketing-Blockaden.

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