Sind Sie etwa einzigartig?

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So einzigartig wie eine Schneeflocke? ©depositphotos.com/ladyann

Stellen wir einmal zwei diametrale Weltanschauungen gegeneinander. So richtig schön dialektisch: These gegen Antithese – und dann schauen wir mal, ob sich daraus eine Synthese ergibt.

Fangen wir mit der These an. Es handelt sich um ein Zitat von Martha Graham (1894-1991), Tänzerin und Choreographin:

„Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, eine Regung, die durch dich in Handlung umgesetzt wird.
 Und da es dich über alle Zeiten hinweg nur einmal gibt, ist dieser Ausdruck einzigartig.
 Wenn du ihn blockierst wird er niemals durch ein anderes Medium existieren und er wird verloren sein. Die Welt wird ihn nicht erleben.“

Hier kommt die versprochene Antithese und zwar aus dem schönen Mund der Figur Tyler Durden, gespielt von Brad Pitt, aus dem Film ‚Fight Club‘ (1999):

„Du bist nichts besonderes. Du bist keine schöne oder einzigartige Schneeflocke. Du bist das gleiche organische Material wie jeder andere und wir sind alle Teil desselben Komposthaufens.“

Krass, was? Glücklicherweise darf ich jetzt etwas harmonisieren. Nämlich mit der Synthese, dem Gedanken, der beide Thesen zusammen bringt. Mit einigen der klügsten Worte der Welt. Sie sind von Clyde Kluckhohn & Henry A. Murray:

„Jeder Mensch ist in gewisser Hinsicht

a) wie alle anderen Menschen,

b) wie einige andere Menschen,

c) wie kein anderer Mensch.“

(Diese Dialektik, diese drei Gedanken, haben mich inspiriert. Auch zu meiner Aussage im letzten Textblock auf Seite 185 meines Buches. Schauen Sie doch einfach mal rein.)

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